Wie die alten Römer. Einen kleinen Einblick in das Leben vor 2.000 Jahren vermittelt der Gutshof in Fischbach.
Die Freilichtanlage des Römerbads ist ganzjährig geöffnet und bequem zu erreichen.
Eintritt ist frei.
Die römische Anlage von Niedereschach-Fischbach
Archäologische Geländeführung mit Thomas Schlipf am 12. Juli
Niedereschach-Fischbach - Spannende Veranstaltungen gibt es auch 2026 wieder an der Römerstraße Neckar-Alb-Aare. Von Baden-Württemberg bis in die Schweiz verbindet die Themenroute römische Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Museen. Im Rahmen der Jahres-Highlights an der Römerstraße führt Thomas Schlipf, ehemaliger Grabungsleiter beim Landesamt für Denkmalpflege, am Sonntag, 12. Juli um 15 Uhr Interessierte durch die ungewöhnliche römische Anlage von Fischbach. In der Nähe des Niedereschacher Ortsteils Fischbach sind auf einem langgestreckten Bergrücken noch heute die beeindruckenden Grundmauern dreier römischer Gebäude zu sehen, die im Allgemeinen als Teile einer Villa rustica, also eines großen landwirtschaftlichen Betriebs, angesprochen werden. Besonders imposant ist die zugehörige, ungewöhnlich große Badeanlage, die etwas entfernt tief in den Steilhang eingeschnitten wurde und heute restauriert unter einem Schutzdach zu besichtigen ist. Bereits bei der ersten Aufdeckung des Badegebäudes im Jahr 1897 wurde ein Weihestein für die Göttin Fortuna gefunden, der mit dem Namen seines Stifters Lucius Marius Victor versehen ist. Thomas Schlipf, ehemaliger Grabungsleiter beim Landesamt für Denkmalpflege und Kenner der Materie, stellt bei einer Geländeführung die ungewöhnliche Anlage in ihrer Gesamtheit vor. INFO: Treffpunkt ist am 12. Juli um 15 Uhr am Parkplatz bei der römischen Anlage am Bubenholzweg. Gutes Schuhwerk wird empfohlen. Als Veranstaltung innerhalb der Highlights an der Römerstraße Neckar-Alb-Aare ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Veranstaltungen und Infos zur Römerstraße Neckar-Alb-Aare gibt es unter www.roemerstrasse.net.