Haushalt 2026
Der Gemeindehaushalt setzt sich aus dem Ergebnishaushalt und dem Finanzhaushalt zusammen.
Im Ergebnishaushalt werden alle Aufwendungen und Erträge geplant. Hier erfolgt somit die Darstellung des kompletten Ressourcenverbrauchs der Gemeinde. Der Gesamtergebnishaushalt ist maßgeblich für den Haushaltsausgleich. Ein ausgeglichener Haushalt liegt dann vor, wenn die Summe der Erträge mindestens die Summe aller Aufwendungen erreicht, d. h. wenn das Ergebnis nicht negativ ist. Diese Ausgleichsregel ist u. a. Konsequenz des Prinzips der intergenerativen Gerechtigkeit wonach jede Generation die von ihr verbrauchten Ressourcen durch Entgelte und Abgaben wieder ersetzen soll, so dass damit Nachfolgegenerationen nicht belastet werden.
Im Haushaltsjahr 2026 belaufen sich die Erträge auf 17.810.535 € und die Aufwendungen auf 18.489.340 €. Dies führt zu einem negativen ordentlichen Ergebnis von – 678.805 €.
Im Finanzhaushalt werden die geplanten Ein- u. Auszahlungen und somit alle kassenmäßigen Geldbewegungen abgebildet. Aus dem Finanzhaushalt wird die Liquiditätslage der Gemeinde (Zahlungsmittelbestand) sichtbar. Der Finanzhaushalt zeigt zunächst die Ein- u. Auszahlungen aus dem Ergebnishaushalt als sog. Zahlungsmittelüberschuss/- bedarf aus lfd. Verwaltungstätigkeit auf. In einem zweiten Block folgen die Ein- u. Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit und in einem dritten Block die Finanzierungstätigkeiten, also Kredittilgung und Kreditaufnahme.
Die Salden dieser drei Tätigkeitsfelder werden zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst. Dieses zeigt die Veränderung des Finanzierungsmittelbestandes der Gemeinde auf.
Im Haushaltsjahr 2026 ergibt der Saldo aus den Ein- und Auszahlungen der Investitionstätigkeit einen Finanzierungsmittelbedarf in Höhe von 3,02 Mio. €. Unter Berücksichtigung des Zahlungsmittelüberschusses des Ergebnishaushalts in Höhe von 350.280 € ergibt sich ein Gesamtfinanzierungsmittelbedarf von 2,67 Mio. €.
Nach Berücksichtigung der Kreditaufnahme und Kredittilgungen ergibt sich zum Ende des Haushaltsjahres 2026 eine Änderung des Finanzierungsmittelbestandes in Höhe von -1.336.200 €. Um diesen Betrag verringern sich die vorhandenen liquiden Mittel.
Der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung besteht aus dem Erfolgs- und dem Liquiditätsplan. Im Erfolgsplan werden die Erträge und Aufwendungen dargestellt. Im Liquiditätsplan werden sämtliche Ein- und Auszahlungen, also alle kassenmäßigen Geldbewegungen dargestellt.
Im Wirtschaftsplanjahr 2026 hat der Erfolgsplan ein Volumen von 1.326.599 €. Bei den Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit ergibt sich ein Saldo in Höhe von -1,15 Mio. € und zum Ende des Jahres 2026 eine Änderung des Finanzierungsmittelbestandes in Höhe von -29.187 €.
- Gemeindehaushalt 2026 (110 KiB)
- Wirtschaftsplan 2026 (198,8 KiB)

