Bebauungsplan Steigstraße

Öffentliche Bekanntmachung
Der Gemeinderat der Gemeinde Niedereschach hat in seiner öffentlichen Sitzung am 15.12.20 die Aufstellung des Bebauungsplans „Steigstraße“ nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) beschlossen. Am 15.12.20 hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung den Vorentwurf des Bebauungsplans sowie den Vorentwurf der örtlichen Bauvorschriften in der Fassung vom 27.11.20 gebilligt und die öffentliche Auslegung gem. § 3 Absatz 1 BauGB beschlossen.

1. Räumlicher Gestaltungsbereich
Das Plangebiet befindet sich im Norden der Ortslage von Niedereschach. Der exakte räumliche Geltungsbereich ist der untenstehenden Plandarstellung zu entnehmen.

2. Ziele und Zwecke des BebauungsplanverfahrenDurch die Lage im Schwarzwald und die gute Anbindung an das Oberzentrum Villingen – Schwenningen ist die Gemeinde Niedereschach seit jeher ein beliebter Wohnort. Die Nachfrage nach Wohnraum ist stetig wachsend und dieser Nachfrage möchte die Gemeinde nachkommen. Bevorzugt sollen Flächen entwickelt werden, welche bereits bebaut waren, um dadurch den Eingriff in die Außenbereichsflächen zu minimieren. Aufgrund dessen steht die Gemeinde dem Vorhaben einer Wohnanlage auf einem teilweise bereits bebauten Grundstück positiv gegenüber und befürwortet das Vorhaben eines Investors. Geplant ist eine durchgrünte Wohnanlage mit 19 Reihenhäusern auf den Flurstücken Nr. 16 und 16/1, dadurch wird eine private Gartenfläche in eine verdichtete Wohnbaufläche umgewandelt. Teile des Flurstücks ragen in den Außenbereich, wodurch ein Verfahren der Innenentwicklung nicht möglich ist, daher wird der Bebauungsplan im Regelverfahren aufgestellt. Durch die bereits bestehende Bebauung östlich des Plangebiets, fügt sich das Bauvorhaben in die Umgebungsbebauung ein und sorgt durch die hohe Wohnbaudichte für ausreichend Wohnraum bei geringer Flächeninanspruchnahme.
Mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Steigstraße“ soll durch die Definition von planungsrechtlichen Festsetzungen und örtlichen Bauvorschriften eine geordnete städtebauliche Entwicklung des Plangebietes sichergestellt werden. Gemäß § 1 Abs. 3 BauGB haben die Gemeinden Bauleitpläne aufzustellen, „sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist.“ Nach § 1 Abs. 5 BauGB sollen die Bauleitpläne dazu beitragen, „die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild baukulturell zu erhalten und zu entwickeln.“
 

3. Umweltbezogene Informationen
Der Umweltbericht und der Artenschutzrechtliche Fachbeitrag werden aufgrund des Erfassungszeitraums der Flora und Fauna zur zweiten Beteiligungsrunde nachgereicht.



4. Öffentlichkeitsbeteiligung
Der Öffentlichkeit sowie den berührten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Gemäß § 3 Absatz 1 BauGB liegen der Vorentwurf des Bebauungsplans, bestehend aus zeichnerischem Teil, Textteil, örtlichen Bauvorschriften und Begründung in der Zeit vom
 
08.02.2021 bis einschließlich 10.03.2021 

bei der Gemeinde Niederschach, Villinger Straße 10, 78078 Niedereschach im Eingangsbereich während der üblichen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 7:30 Uhr – 12:00 Uhr, Montag bis Mittwoch13:00 Uhr - 16:00 Uhr, Donnerstag 13:00 Uhr - 18:00 Uhr) öffentlich aus. Die Unterlagen stehen zudem unter www.niedereschach.de zum Download bereit.
In diesem Zeitraum kann sich die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und sich schriftlich, elektronisch oder mündlich zur Niederschrift während der Dienststunden bei der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Niedereschach äußern. Schriftlich vorgebrachte Stellungnahmen sollten die volle Anschrift des Verfassers bzw. der Verfasserin enthalten.
 
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Bebauungsplanänderung unberücksichtigt bleiben können.

Anlagen

Bekanntmachung Auslegung (331,8 KiB)
Abgrenzungsplan (225,7 KiB)
zeichnerische Festsetzung (652,9 KiB)
Planungsrechtliche Festsetzung (315,3 KiB)
örtliche Bauvorschriften (180,8 KiB)
Begründungen (1,437 MiB)