Aktuelles aus der Gemeinde

 

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Auf vielfachen Wunsch veröffentlichen wir nachfolgend Auszüge aus der Rede von Herrn Bürgermeister Martin Ragg anlässlich unseres Neujahrsempfangs „Brotspende“, am 13.01.2019:     Ich heiße Sie heute zu unserem Neujahrsempfang, der 33. Niedereschacher Brotspende, ebenfalls sehr herzlich willkommen. Es ist mir eine ganz besondere Freude, von unserer Patenkompanie der Bundeswehr - der 4. Kompanie des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen - den Kompaniechef, Herrn Hauptmann Kai Falk, mit Gattin, heute bei uns begrüßen zu dürfen. Herr Falk, gerne denken wir an Ihre feierliche Kompanieübernahme im April 2018, hier an der Eschachhalle, zurück. An dieser Stelle möchte ich, im Namen der Bürgerinnen und Bürger, Ihnen sowie Ihren Soldatinnen und Soldaten für zahlreiche und gelungene Arbeitseinsätze im Jahr 2018 unseren herzlichsten Dank aussprechen. Sei es beim Eschach Festival, dem Mofarennen in Fischbach, bei Fußgängerzählungen in der Villinger Straße und Im Schlossberg, beim Spendensammeln für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Ehrenwache beim Volkstrauertag und natürlich ganz besonders für die jüngst erfolgte Fortsetzung des verkehrssichernden Baumpflegeeinsatzes, mit sage und schreibe 80 Mann, an der Schabenhausener Halde. Für all dies und unsere lebendige Patenschaft nochmals herzlichen Dank Herr Hauptmann Falk!   Meine Damen und Herren, darauf dürfen wir stolz sein: Niedereschach ist das einzige Bioenergie- und Gründerdorf . Auf der ganzen Welt dürfte es keine weitere Gemeinde mit einem solch einzigartigen Doppelprofil geben!   Das Umweltministerium des Landes führt nun unsere Gemeinde als erstes und bislang einziges Bioenergiedorf im Schwarzwald-Baar-Kreis. Maßgeblich zu verdanken haben wir dieses Prädikat den ehrenamtlich Aktiven unserer Bürger-Energie-Genossenschaft Niedereschach, die ein wirkliches Jahrhundertprojekt in unserem Kernort umgesetzt haben. Wie Sie sich sicherlich noch alle erinnern, hat unsere BEN in den Jahren 2013 bis 2016 ein 16 km langes Nahwärmenetz mit Heizzentrale gebaut, welches nahezu ausschließlich mit regenerativen Energieformen befeuert wird. 263 Haushalte sind angeschlossen. Wir erzeugten allein im Jahr 2017 11.500.000 kWh Wärme, das entspricht umgerechnet weit mehr als der Heizleistung von 1 Mio. Liter Heizöl. 3.200 to Kohlendioxid im Jahr sparen wir somit ein.   Auch die 2018 erfolgte Umrüstung sämtlicher 880 Straßenleuchten auf sparsame LED-Technik oder der Bau des Solarparks Riedwiesen Fischbach II unterstreicht, dass in Niedereschach beim Klimaschutz nicht nur geredet, sondern gehandelt wird.   Gemeinsam mit unseren eng verbundenen Nachbargemeinden Dauchingen und Deißlingen, mit denen wir ja seit einem Jahr unsere Existenzgründungsoffensive EGON gemeinsam betreiben, haben wir 2018 am Landeswettbewerb Gründungsfreundliche Kommune des Wirtschaftsministeriums sowie der kommunalen Spitzenverbände Baden-Württembergs teilgenommen. Neben einem fundierten Konzept, galt es in Stuttgart eine hochkarätig besetzte Jury von unseren Vorstellungen, wie wir EGON weiterentwickeln wollen, zu überzeugen. Wir konnten dabei nicht nur neben Wettbewerbern wie etwa den Städten Freiburg, Karlsruhe oder Ulm bestehen, sondern erhielten sogar die Auszeichnung "Gründungsfreundliche Kommune". Zudem wurden wir von Frau Wirtschaftsministerin, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, gebeten, EGON auch auf der großen Gründermesse Start-up BW Summit, am 01. Februar 2019 in Stuttgart, zu präsentieren. Was uns aber viel wichtiger ist, dass die Möglichkeiten und Angebote, welche EGON bietet, von immer mehr Gründern und Unternehmerinnen in unserer Gemeinde in Anspruch genommen werden. Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort Niedereschach, der für uns alle von größter Bedeutung ist.   Weiterhin hervorragend entwickelt sich unsere Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar , welche ebenfalls von den Gemeinden Deißlingen, Dauchingen und Niedereschach getragen wird. Neben der politischen Einigkeit in unseren Gemeinden war und ist unser Trumpf das starke Engagement von Schulleitung und Lehrerschaft für diese junge Schulform. Hinzu kommt ein außergewöhnlich großes Vertrauen der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler, welche offensichtlich eine moderne, weiterführende Schule vor Ort zu schätzen wissen. In Deißlingen sind die Klassen 5-7 der Gemeinschaftsschule untergebracht. 8-10 in Niedereschach. Und meine Damen und Herren, im Juni 2019 geht nun ein jahrzehntelanger Traum unserer Gemeinde Niedereschach in Erfüllung: Die erste Klassenstufe 10 an unserer Gemeinschaftsschule wird den regulären Realschulabschluss hier in unserer Gemeinde ablegen. Das gab es noch nie, meine Damen und Herren, das ist ein ganz herausragender und hart erarbeiteter Meilenstein in der Schulentwicklung unserer Gemeinde Niedereschach! Wir begreifen die Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar als ganz entscheidenden Standortfaktor in Zeiten des Fachkräftemangels sowie des demografischen Wandels. Wir haben daher auch weiteres Geld in die Hand genommen, um die Ganztagesbetreuung an unserem Schulstandort auszubauen.   Zudem erfolgten in den vergangen Jahren wichtige Sanierungsmaßnahmen der Schullehrküche, des Werkraumes oder des naturwissenschaftlichen Fachraumes.   Meine Damen und Herren, wie Sie wissen, haben wir uns im Oktober 2016, im Gemeinderat, dafür entschieden, das Niedereschacher Schulgebäude unserer Gemeinschaftsschule Eschach-Neckar, im Gesamten, aber abschnittsweise, zu sanieren. Damit behalten wir die volle finanzielle Kontrolle über dieses herausfordernde Gesamtprojekt. Gleich in 2017 haben wir den ersten Bauabschnitt in Angriff genommen und im Herbst 2018 konnten wir diesen erfolgreich abschließen . Und jetzt gibt es eine besonders erfreuliche Chance für uns, denn Bund und Land haben aktuell ein einmaliges Sonderförderprogramm für Schulsanierungen aufgelegt. Dieses ist allerdings befristet. Somit haben nur die Gemeinden eine Chance auf ein Stück vom Kuchen, die besonders gut vorbereitet und vor allem schnell sind. Dies trifft auf uns genau zu, denn wir haben ja nun die fertigen Pläne in der Schublade. Deshalb haben wir uns im Gemeinderat dazu entschlossen, als nächstes nicht nur, wie ursprünglich vorgesehen, den dringend benötigten Anbau, sondern zudem einen weiteren Sanierungsabschnitt anzugehen, damit die Gemeinde möglichst stark von diesem unerwarteten Geldsegen profitieren und damit eigenes, letztendlich Ihr Geld, einsparen kann. Diese entschlossene Vorgehensweise verlangt uns jedoch im Wege der erforderlichen Kofinanzierung einiges ab und bedeutet, dass das Projekt Schulsanierung der GMS, mindestens in den nächsten zwei Jahren, absolute Priorität genießt. Meine Damen und Herren, es ist mutig von unseren Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, dass sie dieses Mammutprojekt nicht einfach auf die Seite gelegt, sondern sich mit großer Entschlossenheit unserer Schule zugewandt haben. Dies verdient große Anerkennung. Denn, meine Damen und Herren, unsere Schule ist nicht irgendein Gebäude, sondern ein Haus mit Symbolkraft in dem schließlich unsere Kinder unterrichtet werden. Die Älteren unter uns wissen nur zu gut: Was hat diese damals noch sehr kleine Gemeinde Niedereschach in den 1960er Jahren nicht für Klimmzüge unternommen, um dieses beachtliche Schulgebäude - welches im Übrigen sodann auch einen Architekturpreis gewann - zu bauen. Dies nötigt uns noch heute großen Respekt und Anerkennung gegenüber den damaligen Akteuren im Gemeinderat, um Lorenz Mauthe und Herbert Bantle, ab. Mit seiner Entscheidung vom 24. Oktober 2016, die Schulsanierung anzugehen, steht unser Gemeinderat aber nicht nur zu den Verpflichtungen aus der Vergangenheit, sondern setzt noch viel mehr ein deutliches Zeichen für die Zukunft. Denn wenn der Gemeinderat Millionenbeträge in die Schule investiert, stellt er zugleich und unmissverständlich klar: Wir sind von der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde Niedereschach überzeugt!   Sehr gut angelaufen ist in 2018 auch die Sanierung der Schloßberghalle in Kappel. Nachdem es uns, im dritten Anlauf, gelungen war, verbindliche Zuschusszusagen des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 506.000,- € zu erkämpfen, konnten wir mit den Sanierungsarbeiten am kulturellen Herz unseres Ortsteils Kappel starten. Während der vorgesehenen zwei Jahre Bauzeit mussten für die Kappeler Vereine und Nutzer anderweitige Quartiere in unserer Gemeinde gefunden werden, was auch ein gewisses Zusammenrücken in unseren weiteren Hallen erforderlich machte. Ich danke daher allen Beteiligten für das entgegengebrachte Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme.   Auch mit unserem in die Jahre gekommenen Niedereschacher Friedhof , beschäftigen wir uns sehr intensiv. Gemeinsam mit dem vom Gemeinderat beauftragten Fachbüro Arbol aus Rottweil starteten wir bereits in 2016 mit einer sehr gut besuchten Bürgerwerkstatt zum Thema Friedhofsgestaltung und neue Bestattungsformen. Die starke Resonanz unterstrich unsere Vermutung - das Thema Friedhof berührt viele Bürgerinnen und Bürger ganz besonders. Im Rahmen weiterer, öffentlicher Gemeinderatssitzungen sowie eines abschließenden Ortstermins, auf dem Friedhof, Ende Oktober 2017 für die gesamte Bürgerschaft, konnte ein mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitetes Konzept fertig gestellt werden, welches uns eine klare Linie an die Hand gibt, wie wir im Laufe der nächsten Jahrzehnte unseren Friedhof behutsam umbauen wollen. Nachdem im Jahr 2018 das einzig eingegangene Angebot für den ersten Abschnitt sage und schreibe 33% über den veranschlagten Kosten lag, haben wir uns im Gemeinderat dazu entschlossen, diesen nicht ausführen zu lassen und stattdessen, erst im Jahr 2019, dann aber sogleich mit zwei Bauabschnitten, zu beginnen. Und das war eine gute Entscheidung! Das höhere Auftragsvolumen lockte in der Tat renommierte Unternehmen an, sodass dem Gemeinderat nun sogar zwei potente Unternehmen zu einem guten Preis zur Auswahl standen. Die Arbeiten auf dem Friedhof werden das gesamte Jahr 2019 in Anspruch nehmen. Es freut mich zudem, dass aus diesem Bürgerbeteiligungsprojekt im Kernort der eine oder andere Impuls auch in unseren Ortsteilen aufgenommen worden ist. Wir wollen daher auch auf unseren Ortsteilfriedhöfen nach und nach neue Bestattungsformen anbieten.   Ja, meine Damen und Herren, es ist vollbracht, im Jahr 2018 hat das Land Baden-Württemberg, nach über 10-jährigem Ringen, nun tatsächlich den ersten Bauabschnitt der Sanierung der Landesstraße 181 im Bereich Niedereschach-Fischbach erfolgreich durchgeführt. Wir bleiben aber am Land dran, damit es weiter geht! Mit dem nächsten Abschnitt Fischbach-Erdmannsweiler ist auch der Neubau eines begleitenden Geh- und Radweges beabsichtigt. Ob die Maßnahme in 2019 umgesetzt wird, entscheidet sich - je nach Kassenlage des Landes - leider erst im März im Landtag von Baden-Württemberg.   Das Zukunftsthema schlechthin für den ländlichen Raum ist der Breitbandausbau ! In wenigen Jahren werden die Bandbreiten über die bestehenden Kupferkabel nicht mehr ausreichen, um die neuen Internet- und Teledienste, Cloudcomputing; aber auch schlichtweg das  Fernsehen der Zukunft, empfangen zu können. Nur Glasfaser ist hierzu in der Lage. Auf allen nationalen Ebenen wird daher aktuell auf deren Bedeutung hingewiesen. Es wird quasi nur noch um die Frage diskutiert, ob die Glasfaser so wichtig wie die Strom- oder die Wasserleitung ist. Sogar im Landkreis haben alle 20 Gemeinden einen Zweckverband Breitbandausbau gegründet. Mit diesem wollen wir alle Gebäude im Schwarzwald-Baar-Kreis an ein im Bau befindliches, kommunales Glasfasernetz anschließen. Trotz der erfreulichen Zuschussmittel des Landes stellt der Glasfaserausbau eine finanzielle Herausforderung für Kommunen dar. Für die Gemeinde Niedereschach geht es auch hier um Millionenbeträge. Wir müssen daher in Bauabschnitten und Prioritäten denken. Uns liegt bereits eine Planungskonzeption "Glasfaser an jedes Haus" für alle Ortsteile und alle Gewerbegebiete der Gesamtgemeinde vor. Diese wollen wir Zug um Zug umsetzen. Dabei sind Faktoren, wie die jährlichen Förderschwerpunkte des Landes, z. B. Gewerbe, aber auch anstehende Sanierungsmaßnahmen, wie die geschilderte Landestraßeninstandsetzung, zu berücksichtigen. Unsere ersten Schwerpunkte liegen hier in Fischbach und Schabenhausen. Denn dort befindet man sich bezüglich der Breitbandversorgung im Dampflokzeitalter, während in Niedereschach und Kappel zumindest die E-Lok verkehrt. Uns kommt jetzt wirklich zugute, dass wir in den vergangenen Jahren, als manche dies noch zunächst als so wörtlich „rausgeschmissenes Geld“ bezeichneten, weitsichtig und gezielt, bauliche Vorbereitungen für diesen Breitbandausbau getroffen haben. Unsere Gemeinde, meine Damen und Herren, mischt beim Glasfaserausbau ganz vorne mit!   Meine Damen und Herren, das Insekten- und Artensterben nimmt bedenkliche Ausmaße an. Ich bin den Initiativen aus unserem Ort sehr dankbar, die auf die besorgniserregende Entwicklung auf sachliche Weise aufmerksam machen. Auch wir, auf kommunaler Ebene, können hier einen positiven Beitrag leisten und Zeichen setzen. So baute die Gemeinde einige Flächen als Blühlandschaft um, etwa am Hardtweg oder an der Eschachhalle. Zudem werden einige Wiesen weniger gemäht, was vielleicht für den ästhetischen Betrachter etwas gewöhnungsbedürftig ist, den Insekten jedoch schlichtweg länger einen wichtigen Lebensraum bietet. Zudem haben wir ein Staudenprojekt unseres Naturschutzvereins am Spittelbrunnen unterstützt. Auch entsprechende Hinweistafeln zum Projekt wurden dort nun aufgestellt. Ebenfalls gemeinsam mit dem örtlichen Naturschutzverein haben wir den ökologischten Garten in der Gemeinde gesucht. Eine fachkundige und engagierte Jury bewertete die Gärten der 12 Teilnehmer aus der Gesamtgemeinde, welche sich wirklich viel Mühe gaben mit dem Anbau heimischer, insektenfreundlicher Pflanzenarten und der Errichtung von Insektenhotels, Artenreichtum, sogenannte Biodiversität zu schaffen. Danke für diese Vorbildfunktion! Auch mit unseren großen Ökomaßnahmen in der Schlietshalde sowie am Fahrenberg nimmt die Gemeinde Niedereschach erhebliche Mittel in die Hand, um ökologische Aufwertungen zu erreichen.   Meine Damen und Herren, der demografische Wandel ist - auch in unserer Gemeinde - längst Realität. Zudem haben sich unsere Vorstellungen von einem guten Leben im Alter verändert. Menschen wollen heute selbstbestimmt und in Würde ihr Lebensumfeld gestalten, auch wenn sie auf Pflege, Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Sie wollen auch im Alter oder bei Behinderungen "mitten im Leben" bleiben. Sie wünschen sich Pflege- und Unterstützungsangebote, die zu ihrer eigenen Lebenssituation passen und sich in das vertraute Lebensumfeld einfügen. Und sie wollen ein Höchstmaß an Häuslichkeit, Normalität und Privatheit. Gemeinsam mit unserer Sozialen Drehscheibe, weiteren Gruppen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern - zudem dankenswerterweise unterstützt durch ein Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg - wollen wir in unserer Gesamtgemeinde eine neue, eine professionelle Nachbarschaftshilfe , als Ergänzung zu den bestehenden Sozialdiensten, aufbauen. Sie wird wichtige Hilfeleistungen, die direkt den Menschen in unserer Gemeinde zu Gute kommen, anbieten. Seien Sie neugierig, was hier im Jahr 2019 in unserer Gemeinde wieder spannendes entsteht. Ja, wenn Sie Lust verspüren, sind Sie selbstverständlich auch herzlich eingeladen, hierbei aktiv mitzuwirken. Melden Sie sich gerne bei mir oder bei der Sozialen Drehscheibe.   Am 26. Mai 2019 finden, neben der Europa- , auch die Kommunalwahlen statt. Es gilt einen neuen Kreistag, einen neuen Gemeinderat; ferner sind unsere Ortschaftsräte in Fischbach, Kappel und Schabenhausen neu zu wählen. Meine Damen und Herren, machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, geben Sie durch Ihre Stimmabgabe zu erkennen, wen Sie für das jeweilige Mandat befähigt halten. Überlegen Sie sich aber auch, ob Sie nicht selbst auf einer Wahlliste für eines oder mehrere der genannten Gremien kandidieren wollen. In der Kommunalpolitik ist der Bezug zu den politischen Themen und die Bürgernähe so intensiv wie sonst kaum irgendwo. Glauben Sie mir, es ist spannend, zwischen Eigeninteressen und jenen der Allgemeinheit zu unterscheiden und sich immer wieder auf neuen Themenfeldern schlau zu machen. In den Kommunalparlamenten hat man die Möglichkeit, konstruktiv zu denken, Verschwiegenheit zu lernen und sich nur bedingt parteipolitisch einsetzen zu müssen. Wer klare Vorstellungen zu einer attraktiven Kommune hat, bringt beste Voraussetzungen für ein solches, auf fünf Jahre begrenztes, Ehrenamt mit.     Und daher will ich auch ganz bewusst zum Abschluss meiner Ausführungen gerade unseren Gemeinde- und Ortschaftsräten sowie den Ortsvorstehern sehr, sehr herzlich danken. Mit einem hohen Einsatz an Zeit und Engagement haben sie sich, als politische Vertreter, ehrenamtlich, für unsere Gemeinde ins Zeug gelegt. Wir haben, „Hand in Hand“, wichtige Projekte gestemmt und Weichen für die Zukunft Niedereschachs gestellt.   Meine Damen und Herren, ich wünsche Ihnen und unserer Gemeinde nun alles Gute im Jahr 2019!

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